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Italien liegt in Südeuropa. Es grenzt lediglich an Frankreich im Westen, an die Schweiz und Österreich im Norden und an Slowenien im Osten.

politische Karte Südeuropa
Die Adria, das Tyrennische Meer und das Mittelmeer bilden die weiteren natürlichen Grenzen. Die Form Italiens erinnert an einen Stiefel. Aus diesem Grund ist Italien leichter anhand seiner Umrisse zu erkennen als andere Länder.

Zu Italien gehören weiterhin die großen Mittelmeerinseln Sardinien und Sizilien. Ein Abstecher hierin lohnt sich auf jeden Fall, schließlich bietet Sardinien die schönsten Strände Italiens und Sizilien eine atemberaubende Landschaft. Allgemein ist Italien ein sehr bergiges Land. Lediglich die dichtbesiedelte und hochentwickelte Poebene bildet eine Ausnahme. Diese Region bildet das wirtschaftliche Kernland und Rückgrat Italiens. In diesem Gebiet reihen sich äußerst produktive landwirtschaftliche Betriebe an Manufakturen und Wohngegenden. Selten liegen mehrere Kilometer zwischen den einzelnen Ortschaften. Weil diese Region von hohen Gebirgszügen umgeben ist und lediglich im Osten an die feuchtwarme Adria grenzt, entsteht hier in den Monaten November bis Februar oft wochenlang anhaltender dichter Nebel. So kann man auf dem Foto rechts den dichten Dunst über der Poebene erkennen. Das Foto enstand auf einem Ryanairrückflug am 10.April 2006 von Treviso nach Frankfurt-Hahn kurz nach dem Start. Treviso liegt zwischen Verona und Venedig mitten in der Poebene. Richtung Norden sieht man schon die weißüberzogenen Bergriesen der Südalpen.

Südalpen nach dem Start aus der PoebeneIm Norden erheben sich riesige Alpengipfel. Der Mont Blanc ist Italiens höchster Berg.
Es gibt einen kleinen politischen Streit um den Gipfel, den die Franzosen komplett für sich beanspruchen. Demnach ist Italiens höchster Berg der Mont Blanc de Courmayeur mit lediglich 4748m über NN. Die Italiener behaupten die Grenze verläuft geradewegs über den Hauptgipfel, so dass der Mont Blanc mit seinen 4809m auch ein Italiener ist! Das Foto rechts enstand auf einem Rückflug vom 10. April 2006 von Treviso (zwischen Verona und Venedig gelegen) nach Frankfurt-Hahn. Schön erkennt man den typischen Dunst der Poebene und die ersten höheren Alpenberge im Hintergrund mit ihren weißen Spitzen.

Ansonsten wird Italien von Nordwest nach Südost vom Apennin durchzogen. Dieses Gebirge hat teilweise alpinen Hochgebirgscharakter - so zum Beispiel im mittleren Apennin (den Abruzzen) zwischen Perugia und Pescara. Hier erhebt sich der Gran Sasso d'Italia bis aus 2912m über NN. Einen sehr guten Onlinereiseführer für diese faszinierende und wilde Gegend findet man unter http://www.lupus-italicus.de. Aufgrund der großen klimatischen Unterschiede im Lee und Luv des Gebirgszuges, gibt es auf engstem Raum krasse Unterschiede in der Vegetation.

Italien ist ebenfalls sehr bekannt für seine teilweise noch aktiven Vulkane. Hier sind besonders der Stromboli mit seiner interessanten Geomorphologie (-> http://swisseduc.ch/stromboli ), der sagenumwobene Vesuv mit der mediteransten aller Städte an seinem Fuß - Neapel (ital. Napoli) und der spektakuläre Ätnariese zu erwähnen.

Italien hat knapp 60 Millionen Einwohner. Ein Großteil der Einwohner lebt in den riesigen Ballungszentren des Landes.

Piazza in PaduaSeit dem 2. Weltkrieg hat eine permanente Landflucht eingesetzt. Außerdem gibt es einen Bevölkerungszug in die industrialisierten Gebiete im Norden. Mittlerweile erreicht der Großraum Mailand mit über 6,5 Mio. Einwohnern einen Spitzenplatz in Europa. Die süditalienische Metropole Neapel beherbergt in ihrer Agglomeration 4,5 Mio. Menschen. Viele Menschen leben hier in ärmlichen Vororten und sind aus den unterentwickelten Landstrichen Kallabriens und Siziliens in die Stadt geflüchtet. Die ewige Stadt Rom mit ihrem kulturell unübertroffenem Reichtum zählt knapp 4 Mio. Einwohner. Die Industrie- und Olympiastadt Turin ist ebenfalls eine Millionenstadt. Auf dem Foto links ist eine typische italienische "Piazza" zu sehen. Die Aufnahme enstand in der alten Universitätsstadt Padua in Nordostitalien.

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