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Reiseziele
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sind
die Hügel Palatin und Quirinal von indogermanischen Latinern
besiedelt
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Gründung
Roms, der Sage nach, durch Romulus und Remus. Diese sollen Nachkommen
des aus Troja geflohenen Aeneas gewesen sein.
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Starker
Einfluss der in der Toskana in Städten lebenden Etrusker auf
Rom.
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Gründung
Roms, der Archäologie nach, durch Befestigung bestehender
Siedlungen.
Rom wird regiert durch einen König, der gleichzeitig
höchster
Priester und Feldherr ist. Er wird beraten durch den Rat der Alten
(Senat), von dem auch die Nachfolger dem Erbrecht nach bestimmt werden.
Die Bevölkerung gliedert sich in Adel (Patrizier) und in vom
Adel
Abhängige (Klienten). Freie Bewohner (Plebejer) Roms gibt es
in
der Königszeit nur wenige.
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Einweihung
des Jupitertempels auf dem Kapitol. Jupiter ist der höchste
Gott
der Römer.
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König
Tarquinius Superbus (der Stolze) wird von den Patriziern aus der Stadt
vertrieben. Rom wird Republik.
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In
den nächsten 170 Jahren wird Rom von Standeskämpfen
heimgesucht. In
den
Ständekämpfen wehren sich die Plebejer gegen die
politische
Unterdrückung.
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Mit
der Zulassung der Plebejer zu den Priesterämtern werden die
Ständekämpfe abgeschlossen (um 300).
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- 340 v. Chr. - 222 v. Chr.
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Durch
die Latiner-, Samniten, Pyrrhoskriege und den 1. Punischen Krieg
gelingt es den Römern eine Vormachtstellung auf der
Apenninhalbinsel einzunehmen.
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2.
Punischer Krieg
Hannibal, der Feldherr der
Karthager,
erobert das mit Rom befreundete Sagunt.
Er
überschreitet die Grenze
am Ebro. Daraufhin erklärt Rom Karthago den Krieg (2.
Punischer
Krieg 218-201).
Hannibal will den Krieg nach Italien tragen. Deshalb zieht er mit 50000
Soldaten, 10000 Reitern und 37 Kriegselefanten über die
Pyrenäen und die Alpen nach Italien. Der
Alpenübergang
über den Mont Cenis (2082 m) ist eine der großen
Leistungen
Hannibals. In Oberitalien besiegt er die Römer an der Trebia.
Daraufhin schließen sich die Kelten seinem Heer an.
Die
Römer werden bei Cannae
vernichtend geschlagen (60000 Tote), indem Hannibal sie mit seiner
numidischen Reiterei einkesselt. Er zieht nach diesem Sieg aber nicht
gegen das ungeschützte Rom, sondern bleibt in
Süditalien. So
kann Rom ein neues Heer aufstellen, die abgefallenen Bundesgenossen
Capua und Syrakus unterwerfen und den Nachschub für Hannibal
nach
Italien unterbrechen.
P. Cornelius
Scipio setzt mit
einem römischen Heer nach Afrika über und erzwingt so
den
Abzug Hannibals aus Italien.
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Nach
dem Ende des 3.
Punischen Krieges und der Errichtung der Provinz Africa ist Rom die
erste Weltmacht der Geschichte und beherrscht fast den kompletten
Mittelmeerraum.
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Nur
mit Mühe
gelingt es den Römern ihr Riesenreich zu kontrollieren.
Weniger
die Kriege an den Grenzen des Reiches mit anderen Völkern
machen
Rom zu schaffen, als die strukturellen Probleme im Innern des Reiches.
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Aufstieg
Caesars zum
Alleinherrscher
In
Folge der Krise der
späten Republik kam den erfolgreichen Feldherren eine
besondere
Bedeutung zu. Gnaeus Pompeius Magnus,
der in jungen Jahren unter Sulla gedient hatte, errang großen
Ruhm in
Spanien und im Osten, wo er das Reich der Seleukiden beseitigte und
64/63 v. Chr. die Provinzen neu ordnete. Sein Bündnis mit
Gaius
Iulius Caesar und Marcus Licinius Crassus (erstes Triumvirat
60 v. Chr.)
ist ein deutliches Indiz für die strukturelle
Schwäche der
späten
Republik, deren Institutionen sich der Krise nicht gewachsen zeigten.
Die außerordentlichen Imperien (das erste
67 v. Chr.)
des Pompeius gaben ihm eine Machtfülle in die Hand, die kein
römischer
Feldherr vor ihm besessen hatte. In gewisser Weise sollte Augustus an
diese Praxis – und nicht die Caesars –
anknüpfen.
Caesar
unterwarf 58–51
v. Chr. Gallien
und überflügelte damit Pompeius. Nach dem Tod des
Crassus
standen sich
diese beiden Männer nun jedoch im Kampf gegenüber,
wobei
Pompeius vor
allem die konservativen Senatskreise auf seiner Seite hatte, die um
"ihre republikanische Freiheit" fürchteten. 49 v. Chr. kam es
schließlich zum offenen Krieg und Caesar marschierte auf Rom,
welches Pompeius räumte. Pompeius wurde um 48 v. Chr. bei
Pharsalos
von Caesar geschlagen und bald darauf in Ägypten ermordet.
Caesar
war
nach weiteren Kämpfen gegen die Republikaner in
Ägypten und
im Westen
(in Hispanien und Africa)
der de facto alleinige Herrscher des Römischen Reiches. Doch
führte
dies nur zum Zusammenschluss seiner Feinde, die ihn am 15.3.44 v. Chr.
(Iden des März) im Senat ermorden. Doch war die Idee der
Neuordnung der Republik nicht gestorben. Caesars enger Vertrauter
Marcus Antonius und sein Neffe Octavian schlossen sich zusammen und
vernichteten die Republikaner 42 v. Chr. in der Schlacht von Philippi
in Griechenland.
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Das
Prinzipat
Mit dem Sieg des Octavian über Antonius endet eine
100jährige
Bürgerkriegszeit für Rom. Die republikanische
Verfassung ist
immer mehr ausgehöhlt und übertreten worden. Marius,
Sulla
und Cäsar sind mehr als ein Jahr hintereinander Konsuln
gewesen.
Privatpersonen, wie Pompeius, die kein öffentliches Amt
bekleiden,
unterhalten eigene Heere. Politische Gegner werden durch
Ächtung
(=Proscriptionen) ermordet. Die beiden Parteien, Optimaten und
Popularen, deren Angehörige fast alle Adlige sind, rotten sich
gegenseitig fast aus. Mit Octavian kommt ein Politiker an die Macht,
der keiner Partei angehört und diese entmachtet. Die breite
Bevölkerung, die unter den Bürgerkriegen zu leiden
hatte,
wünscht den Frieden. Die ausgebeuteten Provinzen, die immer
höhere Steuern zahlen mussten, wünschen sich eine
geordnete
Verwaltung. Die alten, durch die Kriege und Ächtungen
dezimierten
Adelsgeschlechter werden durch wirtschaftliche Privilegien und
Pöstchen von Octavian abgefunden. Da die Adligen
unfähig
sind, den Staat zum Gemeinwohl zu verwalten, setzt sich ein
Alleinherrscher durch. Während in der Republik sich die
Adelsfamilien die Macht teilten, übernimmt mit Octavian und
seinen
Nachfolgern eine Familie die vererbbar werdende Spitzenposition im
Staat. Diese Staatsform wird Principat genannt (von Princeps = Erster
oder Vornehmster). Sie entspricht einer konstitutionellen Monarchie mit
starkem Einfluss des Militärs, das ja seit der Zeit des Marius
an
seinen Oberbefehlshaber persönlich gebunden ist. Das Principat
lässt sich somit auch als Militärmonarchie bezeichnen.
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